one • fıve (ausgesprochen: one point five) erforscht, entwickelt und skaliert innovative Biomaterialien. Das Start-up wurde von Martin Weber und Claire Gusko Ende 2020 in Hamburg gegründet. Das Unternehmen mit 30 interdisziplinären Fachkräften bietet nachhaltige, zirkuläre und kundenspezifische Verpackungslösungen an, die in bestehende Wertschöpfungsketten integriert werden können. Verwendet werden Biomaterialien, die bis zu 76% weniger CO2-Emissionen verursachen im Vergleich zu herkömmlichen Verbundmaterialverpackungen aus PE/Aluminium/PET (vgl. Planet A, LCA https://planet-a.com/portfolio/one-five/).

Verzahnung von Forschung und Wirtschaft
Der Schwerpunkt von one • fıve liegt derzeit auf nachhaltigen, funktionalen Beschichtungen für papierbasierte Verpackungslösungen. Mehr als 40 Millionen Quadratmeter neuartiger Materiallösungen werden bereits von führenden Konsumgütermarken und Verpackungsunternehmen nachgefragt. Zu den ersten Produktinnovationen zählt beispielsweise ein nachhaltiger Ersatz für nicht wiederverwertbare mehrschichtige Einwegbeutel, der demnächst in asiatische Märkte eingeführt werden soll.

„Wir glauben, dass die passenden Lösungen bereits existieren. Sie sind nur noch nicht marktreif und gehen in der Fülle der wissenschaftlichen Forschung oftmals unter. Wir haben deswegen eine auf maschinellem Lernen basierte Plattform entwickelt, die vielversprechende Forschungsergebnisse identifiziert und anhand hochgranularer Parameter bewertet. Unser interdisziplinäres Team greift diese Ergebnisse auf und setzt sie in skalierungs- und marktfähige Produkte um“, sagt Mitgründerin Claire Gusko.

„Es ist wichtig, dass unsere Lösungen reibungslos in bestehende Wertschöpfungsketten integriert werden können.”

one • fıve

Das interne Expertenteam von one • fıve wird durch externe Forscherinnen und Forscher, sogenannte “Scientists in Residence“, von führenden Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer IVV, dem VTT Technical Research Center of Finland und dem Georgia Institute of Technology in Atlanta ergänzt. Darüber hinaus wird die firmeneigene Infrastruktur durch die Kapazitäten zahlreicher Skalierungspartner erweitert und stetig ausgebaut.

“Es ist wichtig, dass unsere Lösungen reibungslos in bestehende Wertschöpfungsketten integriert werden können. Die Zeit drängt, und wir können nicht warten, bis neue Infrastrukturen aufgebaut worden sind. Indem wir bereits vorhandene industrielle Kapazitäten nutzen, können wir wirksame Lösungen schneller und in größerem Umfang auf den Markt bringen. Wir entwickeln biobasierte Materialien, die in bestehenden Abfallströmen wiederverwendet werden können oder sich – sofern notwendig – auch in der Umwelt schnell und sicher zersetzen können”, so Mitgründer Martin Weber.

„Darüber hinaus freuen wir uns als Mitglied bei der Plattform Verpackung mit Zukunft unser Netzwerk in der Branche noch weiter ausbauen zu können und gemeinsam an zukunftsfähigen Lösungen zu arbeiten. Erste konkrete Beziehungen bestehen bereits“, betonen die beiden Gründer.

Als nächstes werden in Zusammenarbeit mit Develey Senf & Feinkost und etablierten europäischen Verarbeitern nachhaltige Soßenverpackungen für europäische Schnellrestaurants pilotiert: „Als Pionier für Nachhaltigkeit wollen wir für unsere Marken die nächste Generation hochfunktionaler Materialien verwenden. Von one • fıve erhalten wir sie maßgeschneidert für uns und unsere internationalen Kunden”, sagt Michael Durach, CEO von Develey Senf & Feinkost, Europas führendem Anbieter von Gewürzen und Soßen.

Die Investoren sehen in one • fıve starkes Zukunftspotential und sind erfreut über die nachhaltigen biobasierten Verpackungslösungen und die ersten Erfolge, die das Start-Up bereits verzeichnen konnte.

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