Verpackungen der Zukunft im Projekt “Optimize2Recycle”
In der Vergangenheit galten materialreduzierte Verbund- oder Multilayermaterialien als optimale Lösungen, um den ökologischen Fußabdruck von Verpackungen zu verkleinern – mit einem großen Nachteil: Meistens sind sie nicht rezyklierbar. Geht es nach den neuen Vorschriften, müssen Verpackungen bald strenge Anforderungen hinsichtlich der Recyclingfähigkeit erfüllen. Bereits ab 2030 müssen alle zu einem hohen Grad recyclingfähig sein. Ab 2038 sind Verpackungen mit einer Recyclingfähigkeit von weniger als 80% überhaupt verboten.
„Recycling beginnt nicht erst mit der Entsorgung, sondern bereits im Designprozess. Wir setzen auf Zusammenarbeit, weil eine echte Kreislaufwirtschaft nur gemeinsam geschaffen werden kann.”
Optimieren oder neu denken
Bei „Optimize2Recycle“ nehmen JODL Verpackungen, Lenzing Plastics und Dannemann Global Extrusion ihre eigenen Produkte unter die Lupe. Gemeinsam mit OFI Technologie & Innovation wollen die Unternehmen eine Recyclingfähigkeit von mehr als 90% erreichen. In einem ersten Schritt wird das Sortiment gescreent, um herauszufinden, wo Verbesserungen nötig sind. Danach wählen die Projektpartner die zu optimierenden Verpackungen aus, wobei Markt- und Mengenrelevanz eine wesentliche Rolle spielen. Im Anschluss werden einzelne Verpackungen bzw. Verpackungsgruppen optimiert oder völlig neue Verpackungslösungen entwickelt. Neben Recyclingfähigkeit sind dabei industrielle Umsetzbarkeit, Materialreduktion und Wirtschaftlichkeit zentrale Erfolgskriterien.
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