Circular Monday 2025 erstmals in Österreich

Circular Monday 2025 erstmals in Österreich

Während sich rund um den Black Friday alles um Konsum und Rabattschlachten dreht, setzt der Circular Monday am 24. November ein starkes Gegenzeichen: Er rückt die Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Alternativen zum linearen „Kaufen–Verbrauchen–Wegwerfen“-Modell in den Mittelpunkt. Weltweit machen immer mehr Unternehmen und Organisationen mit – und seit Kurzem gewinnt die Bewegung auch in Österreich kräftig an Dynamik.

Was ist der Circular Monday?

Der Circular Monday wurde 2017 in Schweden ins Leben gerufen und versteht sich als internationaler Aktionstag zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und als Gegenbewegung zum Black Friday. Statt ständig neue Produkte zu kaufen, geht es darum, bereits vorhandene Ressourcen besser zu nutzen – durch Reparieren, Wiederverwenden, Tauschen oder Teilen. Ziel ist, das Bewusstsein für langlebige, ressourcenschonende Alternativen zu stärken und Unternehmen sichtbar zu machen, die aktiv an zirkulären Lösungen arbeiten.

Der Circular Monday findet immer am Montag vor dem Black Friday statt. Seit 2025 wurde der Circular Monday zu einer Circular Week erweitert, um Aktionen und Initiativen über einen längeren Zeitraum zu bündeln und noch mehr Menschen zu erreichen.

 

Circular Monday in Österreich

In Österreich nimmt die Bewegung seit 2025 besonders an Fahrt auf. Mit Unterstützung des Ressourcen Forum Austria, des Circular Economy Forum Austria sowie zahlreicher weiterer Organisationen wurde erstmals ein österreichweites Netzwerk aufgebaut. Dieses verknüpft Unternehmen, Initiativen und Gemeinden, die zirkuläre Ansätze leben und sichtbar machen wollen.

Besonders interessant: Österreichische Unternehmen können sich in ein Verzeichnis eintragen, um ihre Aktivitäten rund um Circular Economy öffentlich zu machen – vom Reparaturbetrieb bis zum Verpackungshersteller mit innovativen ReUse-Lösungen.

„Der Circular Monday ist für uns wichtig, weil er zeigt, dass bewusster Konsum und funktionierende Kreisläufe zusammengehören – und dass echte Veränderung nur gemeinsam gelingt.”

Sandra Pechac, Geschäftsführerin der Plattform Verpackung mit Zukunft
Wer ist in Österreich beteiligt – und welche Aktionen finden statt?

In Österreich engagieren sich zahlreiche Akteur*innen für den Circular Monday: Gemeinden und Regionen setzen verstärkt auf ReUse- und Reparaturangebote, Repair-Cafés und soziale Unternehmen fördern Upcycling und Wiederverwendung, Start-ups und KMUs entwickeln Miet-, Sharing- und Kreislaufmodelle, und Unternehmen aus der Verpackungs- und Konsumgüterbranche arbeiten an zirkulären Materialien und Systemen.

Rund um den Aktionstag entstehen dadurch vielfältige Aktivitäten im ganzen Land – von Repair-Cafés, Kleidertausch-Events und Upcycling-Workshops über öffentliche Einblicke in Recycling- und Sortieranlagen bis hin zu Unternehmensveranstaltungen zu Themen wie zirkuläres Design, nachhaltige Verpackungen und Materialkreisläufe. Auch Informationskampagnen in Handel und Industrie tragen dazu bei, Konsument*innen praktische Wege zu ressourcenschonendem Konsum näherzubringen.

Diese Aktionen sind niedrigschwellig, schaffen Bewusstsein und zeigen ganz konkret, wie Kreislaufwirtschaft im Alltag funktioniert.

 

Warum die Plattform Verpackung mit Zukunft den Circular Monday unterstützt

Als Plattform, die sich seit Jahren für nachhaltige und innovative Verpackungslösungen einsetzt, ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Circular Monday aktiv zu unterstützen. Verpackungen spielen innerhalb der Kreislaufwirtschaft eine entscheidende Rolle: Sie schützen Produkte, ermöglichen effiziente Logistik und können bei zirkulärem Design selbst wieder zu wertvollen Ressourcen werden. Deshalb setzen wir uns für zirkuläre Verpackungssysteme und eine bessere Aufklärung entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein.

Der Circular Monday ist für uns ein starkes Signal, das zeigt, dass verantwortungsvoller Konsum und ressourcenschonendes Wirtschaften kein Verzicht sein müssen, sondern ein gemeinsamer Weg in eine nachhaltige Zukunft sind. Als Netzwerk aus Unternehmen, Expert*innen und Interessengruppen wollen wir diesen Wandel aktiv mitgestalten und dazu beitragen, Kreisläufe zu schließen und die Verpackungsbranche zukunftsfit zu machen.